ActivTrades Online Trading
- 46.00 Bewertungen
- 3,6
- Entwickler
- ActivTrades
- Veröffentlicht
- 14.05.2018
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Ich habe ActivTrades Online Trading vor allem unter einem praktischen Gesichtspunkt betrachtet: Wie gut lässt sich eine Trading-App im Alltag nutzen, wenn ein Smartphone oder Tablet nicht ausschließlich einer Person gehört? Genau hier entstehen bei Finanz-Apps andere Fragen als bei gewöhnlichen Anwendungen. Wer darf das Gerät entsperren? Welche Informationen sollen sichtbar sein? Und wie verhindert man, dass eine andere Person versehentlich in einem Konto landet oder eine offene Position verändert? ActivTrades richtet sich an Menschen, die unterwegs mit Aktien, Indizes, Rohstoffen und weiteren Finanzprodukten handeln möchten. Für mich ist deshalb weniger entscheidend, ob die App möglichst viele Funktionen auf einer Oberfläche versammelt, sondern ob sie sich in einen kontrollierten persönlichen Ablauf einfügt.
Die Anwendung stammt von ActivTrades und gehört auf Android in den Bereich Finanzen. Sie ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg erleichtert, aber natürlich nichts über die möglichen Risiken des Handels aussagt. Im Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 1.500 Bewertungen geführt und kommt auf über 500.000 Installationen. Diese Reichweite macht sie interessant für Nutzer, die eine mobile Lösung eines etablierten Brokers ausprobieren möchten. Ich würde die Installationszahl aber nicht mit einer Empfehlung für jede Person verwechseln: Trading bleibt eine Tätigkeit, bei der Bedienkomfort und finanzielle Verantwortung strikt getrennt betrachtet werden müssen.
ActivTrades im gemeinsamen Haushalt sinnvoll einordnen
Ein realistischer Alltag mit einem geteilten Gerät
Stell dir vor, ein Tablet liegt im Wohnzimmer und wird abwechselnd für Nachrichten, Kalender, Streaming und gelegentliche Finanzkontrolle verwendet. Eine Person möchte unterwegs kurz nachsehen, wie sich ein Markt entwickelt, während ein Partner oder ein älteres Familienmitglied dasselbe Gerät später für etwas völlig anderes nutzt. In so einer Situation ist ActivTrades nicht einfach eine weitere App, die man bedenkenlos geöffnet lassen sollte. Schon der Blick auf ein Handelskonto kann private Informationen offenlegen, und eine unachtsame Berührung kann bei Finanz-Apps deutlich unangenehmere Folgen haben als ein versehentlich gestartetes Video.
Ich würde die Anwendung deshalb grundsätzlich einem persönlichen Smartphone zuordnen. Auf einem gemeinsam verwendeten Gerät sollte sie nur dann Platz finden, wenn alle Beteiligten klare Grenzen einhalten und das Konto nicht dauerhaft geöffnet bleibt. Besonders wichtig ist, nach jeder Nutzung bewusst aus dem persönlichen Arbeitsablauf herauszugehen, statt das Gerät einfach weiterzugeben. Das klingt banal, ist bei Kursansichten, offenen Handelsmasken und Kontoinformationen aber ein entscheidender Unterschied.
Der Vorteil einer mobilen Trading-App zeigt sich in solchen Alltagssituationen trotzdem deutlich. Ich kann eine Marktbewegung prüfen, ohne an einen festen Computer gebunden zu sein, und muss nicht erst eine vollständige Desktop-Arbeitsumgebung starten. Das ist praktisch, wenn ich unterwegs eine bereits geplante Entscheidung kontrollieren möchte. Es ist weniger überzeugend, wenn ich auf dem kleinen Bildschirm erst ausführlich analysieren und dann spontan handeln will. Für diese Aufgabe bleibt eine größere Oberfläche meist übersichtlicher.
Was die kostenlose Installation wirklich bedeutet
ActivTrades Online Trading lässt sich kostenlos installieren und ist ab null Jahren freigegeben. Die Altersfreigabe beschreibt jedoch nicht, dass Finanzhandel für Kinder geeignet wäre. Sie sagt lediglich etwas über die Einstufung der App aus, nicht über die Fähigkeit, Risiken zu verstehen oder ein Handelskonto verantwortungsvoll zu verwenden. In einem Haushalt sollte daher nicht die Alterskennzeichnung als Entscheidungshilfe dienen, sondern die Frage, wer die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Handels nachvollziehen kann.
Für mich ist die kostenlose Verfügbarkeit vor allem eine niedrige Einstiegshürde zum Kennenlernen der mobilen Oberfläche. Sie macht die App zugänglicher als eine Lösung, für die bereits der Download bezahlt werden müsste. Trotzdem sollte niemand die Installation mit einem risikofreien Test gleichsetzen. Eine Finanz-App kann kostenlos sein, während die darin möglichen Transaktionen erhebliche Auswirkungen haben. Wer nur Kurse beobachten möchte, sollte sich diesen Unterschied vor dem ersten Login bewusst machen.
Einrichtung mit klaren persönlichen Grenzen
Bei der Einrichtung würde ich nicht versuchen, die App gemeinsam mit mehreren Personen zu organisieren. Ein Handelskonto gehört in meinen Augen zu den persönlichsten Bereichen auf einem mobilen Gerät. Selbst wenn mehrere Erwachsene im Haushalt finanziell zusammenarbeiten, sollte eindeutig feststehen, welches Konto welcher Person zugeordnet ist und wer Entscheidungen treffen darf. Das verhindert Missverständnisse, wenn jemand nur kurz eine Ansicht öffnen wollte und dabei in einen Bereich gelangt, der für eine andere Person bestimmt ist.
Ein sinnvoller Ablauf beginnt für mich mit einem eigenen Gerätekonto oder zumindest mit einer klaren Trennung der täglichen Nutzung. Danach sollte man sich Zeit nehmen, die App ohne Zeitdruck zu erkunden. Ich würde nicht während einer hektischen Fahrt, in einer Warteschlange oder nebenbei beim Familienessen erstmals eine Ordermaske bedienen. Gerade mobile Oberflächen verleiten dazu, eine Sache „nur schnell“ zu erledigen. Bei einem Finanzprodukt ist dieser Zeitdruck ein unnötiger Fehlerfaktor.
Praktisch ist auch, vor der Nutzung festzulegen, wofür das Smartphone eingesetzt wird. Soll es nur zur Beobachtung dienen, zur Kontrolle bereits geplanter Positionen oder auch für aktive Handelsentscheidungen? Diese Unterscheidung hilft, die eigene Erwartung an ActivTrades realistisch zu halten. Wer nur gelegentlich Informationen prüfen möchte, braucht einen anderen Ablauf als jemand, der regelmäßig Märkte verfolgt und unterwegs Entscheidungen ausführt.
Unterwegs handeln, ohne den Überblick zu verlieren
Der Kern der App liegt im mobilen Zugang zu verschiedenen Märkten. Aktien, Indizes und Rohstoffe sprechen unterschiedliche Interessen an, und gerade diese Bandbreite kann unterwegs nützlich sein. Ich kann die App als Ergänzung zum stationären Arbeiten sehen: Die ausführliche Vorbereitung erfolgt am größeren Bildschirm, während das Smartphone für Kontrolle und zeitnahe Reaktionen dient. So bleibt die mobile Nutzung auf eine Aufgabe begrenzt, die sie besonders gut erfüllt.
Weniger überzeugend finde ich den Ansatz, das Telefon zur einzigen Analysezentrale zu machen. Kleine Displays fördern schnelles Wechseln zwischen Ansichten, aber nicht unbedingt ruhiges Abwägen. Wenn mehrere Produkte gleichzeitig interessant sind, steigt die Gefahr, dass ich eine Entscheidung aus dem Moment heraus treffe. Das ist kein spezieller Fehler von ActivTrades, sondern eine typische Grenze des mobilen Tradings. Die App kann den Zugang vereinfachen, aber sie ersetzt keine persönliche Strategie.
Ein konkreter Alltagseinsatz könnte so aussehen: Ich habe mich zu Hause mit einem bestimmten Markt beschäftigt und möchte auf dem Weg zur Arbeit nur überprüfen, ob sich die Rahmenbedingungen stark verändert haben. In diesem Fall ist die mobile App sinnvoll. Ich öffne sie gezielt, kontrolliere die relevanten Informationen und schließe sie wieder. Ich würde dagegen nicht aus einer kurzen Benachrichtigung oder einem spontanen Kursausschlag heraus eine völlig neue Position eröffnen, wenn die Entscheidung vorher nicht vorbereitet war.
Koordination zwischen Partnern und Familienmitgliedern
In einem gemeinsamen Haushalt geht es bei ActivTrades weniger um gemeinsame Bedienung als um klare Kommunikation. Wenn zwei Personen finanzielle Entscheidungen miteinander abstimmen, sollte vorher festgelegt werden, wer die App bedient und wer lediglich Informationen zuliefert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, ob eine Handlung nur besprochen oder tatsächlich ausgeführt wurde. Ein gemeinsam genutztes Gerät macht diese Unterscheidung besonders wichtig, weil ein geöffnetes Konto schnell wie eine Einladung zur direkten Bedienung wirken kann.
Ich würde außerdem keine Handelsentscheidung über Zurufe aus einem anderen Raum treffen. Ein Satz wie „Schau mal kurz nach dem Index“ ist noch keine ausreichende Grundlage für eine Order. Besser ist es, zuerst gemeinsam das Ziel zu klären: Geht es um reine Beobachtung, um eine vorbereitete Anpassung oder um eine neue Entscheidung? Diese kleine Regel reduziert den Druck, den eine ständig verfügbare App erzeugen kann.
Für Paare oder Familien mit gemeinsamem Budget ist es hilfreich, die Verantwortung nicht mit dem Zugang zu verwechseln. Dass jemand das Smartphone entsperren kann, bedeutet nicht automatisch, dass diese Person über das Handelskonto verfügen sollte. Ich würde Kontoinformationen und Handelsentscheidungen daher nicht als beiläufigen Teil der Haushaltsorganisation behandeln. Ein gemeinsames Gespräch über Ziele und Grenzen ist sinnvoller als ein gemeinsames Herumreichen des Geräts.
Ein weiterer praktischer Punkt betrifft die Nutzung in Gegenwart anderer. Selbst wenn niemand aktiv auf das Display schaut, können Kontostände oder Marktpositionen sichtbar werden, wenn das Telefon auf dem Tisch liegt. Ich bevorzuge deshalb eine Nutzung an einem ruhigen Ort, besonders wenn Gäste, Kinder oder andere Haushaltsmitglieder in der Nähe sind. Diese Vorsicht kostet kaum Zeit, schützt aber die Privatsphäre besser als die Annahme, dass schon niemand hinsieht.
Warum die Altersfreigabe nicht als Vertrauenssignal genügt
Die Einstufung ab null Jahren kann bei einer Finanz-App leicht missverstanden werden. Für mich ist sie kein Hinweis darauf, dass die Anwendung für jede Altersgruppe praktisch geeignet ist. Ein Kind kann die App möglicherweise sehen, aber daraus folgt nicht, dass es die Bedeutung von Kursen, Risiken oder finanziellen Verpflichtungen verstehen kann. In einem Familienhaushalt sollte der Zugang zu einer Trading-App daher nicht über die allgemeine Altersfreigabe geregelt werden.
Bei Jugendlichen würde ich besonders deutlich zwischen Bildung und echter Kontonutzung unterscheiden. Es kann sinnvoll sein, über Märkte, Unternehmen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu sprechen. Das ist aber etwas anderes, als ein Kind oder einen Jugendlichen an ein aktives Handelskonto zu lassen. Ich würde die App nur im Rahmen einer erwachsenen, verantwortlichen Begleitung zeigen und dabei keine spontane Bedienung durch andere Haushaltsmitglieder zulassen.
Auch unter Erwachsenen braucht Vertrauen eine konkrete Form. Ich würde niemandem einfach das entsperrte Gerät mit geöffnetem Konto überlassen, nur weil es sich um einen Partner oder ein Familienmitglied handelt. Vertrauen bedeutet hier nicht, alle Grenzen aufzuheben, sondern Zuständigkeiten eindeutig zu machen. Wer die App regelmäßig nutzt, sollte wissen, welche Entscheidungen allein getroffen werden dürfen und welche vorher besprochen werden müssen.
Version, Gerätewahl und tägliche Bedienung
Die aktuelle Version ist 4.5.3 und die Anwendung setzt mindestens Android 6.0 voraus. Damit ist sie auch für viele ältere Android-Geräte grundsätzlich interessant. Trotzdem würde ich die Wahl des Geräts nicht allein vom Betriebssystem abhängig machen. Für Finanz-Apps zählen ein gut lesbares Display, eine stabile Verbindung und ein Gerät, das nicht ständig von anderen Personen in die Hand genommen wird. Ein älteres Zweitgerät kann technisch geeignet sein, aber im Haushalt trotzdem die falsche Wahl darstellen, wenn es offen herumliegt.
Die Bedienung unterwegs hat einen klaren Komfortvorteil: Ich muss nicht auf einen Schreibtisch warten, wenn ich eine Marktansicht oder mein Konto kontrollieren möchte. Gleichzeitig wird der kleine Bildschirm bei längeren Vergleichen schnell anstrengend. Ich würde daher die mobile Nutzung in kurze, bewusst geplante Schritte teilen. Erst prüfen, dann die Entscheidung formulieren, anschließend die Eingaben langsam kontrollieren und erst danach bestätigen. Diese Reihenfolge ist wichtiger als das Gefühl, möglichst schnell reagieren zu müssen.
Ein nützlicher persönlicher Trick ist, vor dem Öffnen der App bereits aufzuschreiben, was ich eigentlich wissen möchte. Geht es um einen bestimmten Markt? Möchte ich nur eine bestehende Position kontrollieren? Oder suche ich gerade nach einer neuen Gelegenheit? Ohne diese Frage öffne ich eine Trading-App leicht aus Gewohnheit und lasse mich von dem ablenken, was auf dem Bildschirm gerade auffällt. ActivTrades ist dann nicht das Problem; die fehlende Absicht ist es.
Vergleich mit Desktop-Plattformen und anderen Finanz-Apps
Im Vergleich zu einer klassischen Desktop-Plattform punktet ActivTrades Online Trading durch die Nähe zum Alltag. Das Smartphone ist ohnehin dabei, und ein kurzer Blick ist einfacher als der Wechsel an den Computer. Für Überwachung und spontane Verfügbarkeit ist das ein echter Vorteil. Die Desktop-Variante bleibt für mich dennoch die bessere Umgebung, wenn viele Informationen gleichzeitig beurteilt, Notizen gemacht oder Entscheidungen in Ruhe vorbereitet werden sollen.
Gegenüber allgemeinen Finanz-Apps, die hauptsächlich Nachrichten, Kurse oder langfristige Depotübersichten liefern, liegt der Schwerpunkt hier näher am tatsächlichen Trading. Das ist für aktive Nutzer interessant, kann aber für Einsteiger auch eine falsche Erwartung erzeugen. Wer nur wissen möchte, wie sich ein Unternehmen oder ein Rohstoff entwickelt, braucht nicht automatisch eine App, die näher an einer Handelsumgebung liegt. Für reine Marktbeobachtung kann eine weniger handlungsorientierte Anwendung entspannter sein.
Ich würde ActivTrades besonders dann wählen, wenn der mobile Zugang zu mehreren Produktarten wichtig ist und ich bereits weiß, wie ich meine Entscheidungen vorbereite. Wer dagegen ein sehr einfaches Sparziel verfolgt, langfristig investieren und möglichst selten eingreifen möchte, sollte prüfen, ob eine klassische Depot- oder Spar-App besser zum eigenen Verhalten passt. Die bessere App ist nicht die mit dem größeren Funktionsumfang, sondern diejenige, die den eigenen Umgang mit Geld unterstützt, ohne unnötige Impulse zu erzeugen.
Reibungspunkte, die ich ernst nehmen würde
Die durchschnittliche Bewertung von 3,6 zeigt mir, dass die Nutzererfahrung nicht durchgehend begeistert. Eine Bewertung allein erklärt zwar nicht, ob Kritik die Bedienung, technische Probleme oder Erwartungen betrifft, sie ist aber ein Anlass, die eigene Toleranz zu prüfen. Bei einer Trading-App stören kleine Unklarheiten stärker als bei einer gewöhnlichen Freizeit-App, weil ich während einer Entscheidung nicht lange nach der richtigen Ansicht suchen möchte.
Ein weiterer Reibungspunkt ist die Versuchung zur Übernutzung. Der mobile Zugang macht es leicht, immer wieder nachzusehen. Das kann bei unruhigen Märkten zu ständigem Kontrollieren führen und die eigene Planung verdrängen. Ich würde die App deshalb nicht als permanent geöffnetes Dashboard verwenden. Ein festgelegter Prüfzeitpunkt oder ein klarer Anlass ist für mich sinnvoller als das reflexartige Aktualisieren während des ganzen Tages.
Auch die gemeinsame Nutzung bleibt eine echte Schwachstelle, unabhängig davon, wie bequem die App technisch ist. Ein Familiengerät passt schlecht zu einem persönlichen Handelskonto, wenn mehrere Menschen denselben entsperrten Bildschirm verwenden. Wer keine saubere Trennung zwischen privaten und gemeinsamen Geräten herstellen kann, sollte ActivTrades nicht auf diesem Gerät einsetzen. In diesem Fall ist eine stationäre, eindeutig persönliche Umgebung die bessere Wahl.
Für wen die App gut passt und wer lieber Abstand hält
Ich sehe ActivTrades als passende mobile Ergänzung für Erwachsene, die bereits einen konkreten Umgang mit Märkten haben und unterwegs nicht auf den Zugang verzichten möchten. Besonders sinnvoll ist sie, wenn ich Informationen zu Aktien, Indizes, Rohstoffen und anderen Produkten in einer mobilen Umgebung bündeln will. Die kostenlose Installation erleichtert den ersten Eindruck, und die Verfügbarkeit auf Android-Geräten mit mindestens Android 6.0 macht sie auch für Nutzer interessant, die kein aktuelles Spitzenmodell verwenden.
Weniger passend ist sie für Personen, die sich von jeder Kursbewegung zu einer Handlung verleiten lassen. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für ein gemeinsam genutztes Familiengerät empfehlen. Wer nur eine langfristige Sparroutine sucht, könnte mit einer ruhigeren Depotlösung besser zurechtkommen. Und wer noch keine Grundlagen zu Risiko, Positionsgröße und eigener Verlusttoleranz hat, sollte zunächst lernen und planen, statt die mobile Erreichbarkeit mit Vorbereitung zu verwechseln.
Meine wichtigste Empfehlung lautet deshalb: Nutze die App als Werkzeug für einen bereits durchdachten Ablauf, nicht als Quelle für spontane Entscheidungen. Vor dem Öffnen sollte klar sein, was geprüft werden soll. Nach dem Prüfen sollte ebenso klar sein, ob überhaupt eine Handlung notwendig ist. Diese einfache Trennung macht den größten Unterschied zwischen nützlicher Mobilität und hektischem Herumprobieren.
Mein Haushaltsfazit nach der praktischen Betrachtung
ActivTrades Online Trading erfüllt für mich vor allem die Rolle eines mobilen Zugangs zu einer Trading-Umgebung. Die App ist kostenlos, weit verbreitet und deckt mit Aktien, Indizes, Rohstoffen und weiteren Produkten mehrere Interessen ab. Ihre aktuelle Version 4.5.3 und die Unterstützung ab Android 6.0 machen sie für viele Android-Nutzer zugänglich. Gleichzeitig bleibt die Bewertung von 3,6 ein Hinweis darauf, dass ich keine völlig reibungslose Erfahrung voraussetzen würde.
Im Haushalt würde ich sie klar einem einzelnen Erwachsenen und einem persönlichen Gerät zuordnen. Für die Abstimmung mit einem Partner sind Gespräche und feste Zuständigkeiten besser geeignet als das gemeinsame Bedienen desselben geöffneten Kontos. Die Altersfreigabe ab null Jahren ändert daran nichts. Kinder und Jugendliche sollten die App nicht einfach verwenden, nur weil sie im Store entsprechend eingestuft ist.
Mein klares Urteil: ActivTrades ist dann eine sinnvolle mobile Ergänzung, wenn persönliche Zugänge, ruhige Entscheidungsabläufe und ein eigener Verantwortungsbereich zusammenkommen. Wer diese Grenzen einhalten kann, bekommt eine praktische Möglichkeit, Märkte unterwegs im Blick zu behalten. Wer dagegen ein Familiengerät teilen muss, nur gelegentlich Informationen sucht oder sich leicht zu spontanen Trades verleiten lässt, fährt mit einer weniger handlungsnahen Finanz-App oder einer Desktop-Umgebung wahrscheinlich besser.
Ich würde die Anwendung deshalb nicht blind jedem empfehlen, der sich für Börse interessiert. Ich würde sie einem Freund ans Herz legen, der bereits weiß, weshalb er mobilen Zugang braucht, und der sein Konto konsequent von der übrigen Haushaltsnutzung trennt. Für genau diesen Nutzer ist die Kombination aus Erreichbarkeit und Produktbreite überzeugend. Für alle anderen ist die wichtigste Entscheidung nicht die Installation, sondern die Frage, ob ein mobiles Trading-Werkzeug wirklich zum eigenen Alltag und zur eigenen Disziplin passt.
Highlights
- Übersichtliche Kursansicht mit wichtigen Marktinformationen in Echtzeit.
- Stop-Loss- und Take-Profit-Orders helfen beim strukturierten Risikomanagement.
- Watchlists ermöglichen schnellen Zugriff auf bevorzugte Märkte.
- Mehrere Anlageklassen in einer App erleichtern die Portfolioüberwachung.
- Sicherheitsfunktionen schützen den Zugang zum Handelskonto.
Einschränkungen
- Hebelhandel kann zu schnellen und erheblichen Verlusten führen.
- Für Einsteiger wirkt die Vielzahl an Funktionen zunächst unübersichtlich.
- Spreads und weitere Gebühren können je nach Markt und Handelszeit variieren.
- Nicht jedes Finanzinstrument ist für alle Regionen oder Kontotypen verfügbar.
- Eine stabile Internetverbindung ist für zuverlässige Kursdaten und Orders nötig.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ActivTrades Online Trading und für wen eignet sich die Plattform?
ActivTrades Online Trading ist eine Handelsplattform für Nutzer, die Finanzinstrumente wie Forex, CFDs und je nach Angebot weitere Märkte online handeln möchten. Die Anwendung richtet sich eher an erfahrene Anleger und aktive Trader als an absolute Einsteiger, da Kursbewegungen schnell erfolgen und Verluste möglich sind. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob die angebotenen Produkte, Gebühren und Funktionen zu Ihren Kenntnissen und Anlagezielen passen.
Welche Finanzinstrumente kann ich mit ActivTrades Online Trading handeln?
Das konkrete Angebot kann je nach Land, Kontotyp und geltenden rechtlichen Vorgaben variieren. Typischerweise stehen bei ActivTrades verschiedene Märkte wie Währungspaare, Indizes, Rohstoffe, Aktien-CFDs oder andere gehebelte Produkte im Mittelpunkt. Vor einer Kontoeröffnung sollten Sie die aktuelle Instrumentenliste in Ihrer Region kontrollieren. Besonders wichtig ist, die Produktbedingungen, Spreads, Finanzierungskosten und möglichen Risiken jedes Instruments zu verstehen.
Ist ActivTrades Online Trading kostenlos und welche Kosten können entstehen?
Der Download der Anwendung ist normalerweise nicht automatisch mit einer Gebühr verbunden. Beim tatsächlichen Handel können jedoch Kosten wie Spreads, Kommissionen, Übernachtfinanzierungen, Währungsumrechnungen oder gegebenenfalls Gebühren für Einzahlungen und Auszahlungen anfallen. Die genaue Kostenstruktur hängt vom gewählten Produkt und Konto ab. Lesen Sie deshalb vor dem Handel das aktuelle Preisverzeichnis und prüfen Sie, ob Mindestanforderungen gelten.
Wie sicher ist der Handel über ActivTrades Online Trading?
ActivTrades nutzt üblicherweise Sicherheitsmaßnahmen wie geschützte Verbindungen, Kontoanmeldung und Verfahren zur Identitätsprüfung. Trotzdem kann keine Handelsplattform ein vollständig risikofreies Umfeld garantieren. Die Sicherheit hängt auch davon ab, ob Sie ein starkes, einzigartiges Passwort verwenden, zusätzliche Schutzfunktionen aktivieren und Ihre Zugangsdaten niemals weitergeben. Beachten Sie außerdem, dass Kontosicherheit nicht vor Verlusten durch fallende Märkte schützt.
Kann ich mit ActivTrades Online Trading auch als Anfänger handeln?
Grundsätzlich können sich auch Anfänger über die Plattform informieren und ein Konto eröffnen, sofern die regionalen Voraussetzungen erfüllt sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass gehebelte Produkte für unerfahrene Nutzer geeignet sind. Vor dem ersten Echtgeldhandel sollten Sie sich mit Orderarten, Margin, Stop-Loss, Spreads und dem Verlustrisiko vertraut machen. Falls ein Demokonto verfügbar ist, empfiehlt es sich, die Funktionen zunächst ohne echtes Geld zu testen.







